Gestern Abend gab es in unserer Plaza Suite eine ganz besondere Wendung – und die fand nicht im Stück, sondern davor statt:
Cathy Buk konnte krankheitsbedingt nicht spielen.
Doch das Theater wäre nicht Theater, wenn es nicht immer auch ein bisschen Improvisation, Mut und Magie gäbe.
Ines springt ein – mit Textbuch und voller Energie
Ines Bertl, die bereits als Karen im ersten Akt brilliert, übernahm kurzfristig auch die Rolle der Jessy Kiplinger in Akt 2.
Mit dem Textbuch in der Hand – aber mit so viel Präsenz, Gefühl und Bühnenkraft, dass das Publikum den Atem anhielt, das Textbuch nicht bemerkte und dann losjubelte.
Ines hat die Figur nicht nur dargestellt, sondern gelebt – charmant, elegant, verführerisch, verletzlich. Als Co-Regie wusste sie genau, wie sie die Figur der Jessy interpretieren wollte und tat es auch so.
Jeder Blick saß, jede Reaktion war echt, jede Szene ein Beweis dafür, dass Theater lebt, wenn Menschen sich trauen.
Der lauteste Applaus bisher
Das Publikum hat es gespürt:
Hier steht jemand, der nicht nur einspringt, sondern hineinspringt – mit Leidenschaft und vollem Einsatz.
Der Applaus war dementsprechend: der lauteste bisher in dieser Produktion.
Dieser Applaus hat nicht nur Ines und dem Ensamble gegolten, das auf der Bühne gestanden ist. Er hat auch Cathy gegolten, die zu Hause das Bett hütet und an einem Comeback arbeitet. Diese Kraft und Energie wird ihr bestimmt helfen, schnell wieder auf die Bühne zu gelangen um als Hollywood-Produzentin Murray den Kopf zu verdrehen – gute Besserung auch an dieser Stelle!
Ein großes Danke an Ines – für ihre Flexibilität und ihren Mut.
Und natürlich an das ganze Ensemble, das sich so nahtlos auf diese Änderung eingestellt hat.
So funktioniert Theater. So entsteht Magie.

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